Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der SprachBrücke DaF GmbH
Stand: 05.08.2026
1. Einführung und Annahme dieser Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge, Buchungen und sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der SprachBrücke DaF GmbH, Müllerstraße 12, 99092 Erfurt, Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 361 57483926 (nachfolgend „Anbieterin“), und ihren Kundinnen und Kunden, Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Unternehmen (nachfolgend gemeinsam „Kunden“), die Sprachdienstleistungen und Deutschkurse der Anbieterin in Anspruch nehmen.
Mit der Buchung eines Kurses, der Anmeldung zu einer Prüfungsvorbereitung, dem Abschluss eines Einzelunterrichts- oder Gruppenvertrags oder der Nutzung sonstiger Leistungen der SprachBrücke DaF GmbH akzeptiert der Kunde diese AGB in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Fassung.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Leistungsumfang
Die SprachBrücke DaF GmbH bietet Deutsch-als-Fremdsprache-(DaF)-Dienstleistungen insbesondere in folgenden Bereichen an:
- Intensivkurse Deutsch als Fremdsprache auf den Niveaustufen A1 bis C1,
- Berufsdeutsch für Unternehmen und Fachkräfte,
- Prüfungsvorbereitung für telc, Goethe und TestDaF,
- Einzelunterricht und Kleingruppentraining,
- Online-Deutschkurse mit Live-Unterricht,
- Sprachcoaching für Alltag, Studium und Integration.
Der konkrete Leistungsinhalt, Umfang, Terminplan, Kursformat, Niveau, Ort bzw. Online-Zugang sowie etwaige besondere Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung, dem individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung oder dem gesonderten Vertrag.
Die Anbieterin ist berechtigt, zur Durchführung der Leistungen geeignete Lehrkräfte, Honorarkräfte oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen. Ein Anspruch auf Unterricht durch eine bestimmte Person besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Die Anbieterin schuldet bei Sprachkursen und Sprachcoachings grundsätzlich eine Dienstleistung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung, jedoch keinen bestimmten Lernerfolg oder das Bestehen einer Prüfung. Ein Prüfungserfolg hängt wesentlich von der individuellen Leistung, Vorbereitung und Mitwirkung des Kunden ab.
Die Anbieterin ist berechtigt, zumutbare inhaltliche oder organisatorische Anpassungen vorzunehmen, soweit diese den Gesamtcharakter der vereinbarten Leistung nicht wesentlich verändern.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Nutzers
Der Kunde verpflichtet sich, bei der Anmeldung und im Rahmen der Vertragsdurchführung wahrheitsgemäße, vollständige und aktuelle Angaben zu machen und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet:
- die vereinbarten Unterrichtszeiten pünktlich wahrzunehmen,
- die für den Kurs erforderliche Technik, Internetverbindung und Software bei Online-Kursen bereitzustellen und funktionsfähig zu halten,
- die Anweisungen der Lehrkräfte sowie organisatorische Hinweise der Anbieterin zu beachten,
- die zur Verfügung gestellten Zugangsdaten, Materialien und Inhalte vertraulich zu behandeln,
- störendes Verhalten zu unterlassen,
- rechtswidrige Inhalte, Beleidigungen, Diskriminierungen, Urheberrechtsverletzungen und sonstige Verstöße gegen geltendes Recht zu unterlassen.
Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass seine technischen Voraussetzungen die Teilnahme an Online-Angeboten ermöglichen. Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für die Kompatibilität kundenseitig verwendeter Endgeräte, Browser oder Netzwerke.
Versäumt der Kunde Unterrichtseinheiten aus Gründen, die in seiner Sphäre liegen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Nachholung, Erstattung oder Gutschrift, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften oder eine abweichende Vereinbarung etwas anderes vorsehen.
Der Kunde hat etwaige gesundheitliche Einschränkungen, die seine Teilnahme am Unterricht erheblich beeinflussen können, der Anbieterin mitzuteilen, soweit dies für die sichere und ordnungsgemäße Durchführung erforderlich ist.
4. Zahlungsbedingungen
Es gelten die jeweils im Angebot, in der Preisliste oder in der Buchungsbestätigung genannten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro. Soweit gesetzlich Umsatzsteuer anfällt, wird diese in der jeweils geltenden Höhe berechnet.
Sofern nicht anders vereinbart, sind Entgelte vor Beginn der Leistung fällig. Die Anbieterin ist berechtigt, Kursteilnahme oder Zugang zu Online-Leistungen von der vollständigen Zahlung abhängig zu machen.
Zahlungen können per Überweisung oder über die im Buchungsprozess angegebenen Zahlungsarten erfolgen. Etwaige Transaktionskosten trägt der Kunde, sofern diese durch seine gewählte Zahlungsart ausgelöst werden und gesetzlich zulässig auf ihn umgelegt werden dürfen.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen sowie Mahnkosten in angemessenem Umfang zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der Anbieterin anerkannt sind oder auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.
Bei Kursen für Unternehmen können gesonderte Zahlungs- und Rechnungsmodalitäten vereinbart werden. Rechnungen sind, sofern nicht anders geregelt, sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig.
5. Stornierung und Erstattung
Stornierungen und Umbuchungen bedürfen der Textform, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine andere Form zulassen.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Vorschriften über Widerrufsrechte, sofern ein solches im Einzelfall besteht. Über ein bestehendes Widerrufsrecht wird der Kunde gesondert informiert.
Sofern kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht oder dieses wirksam ausgeschlossen ist, gelten die folgenden Stornobedingungen, soweit im Einzelfall nichts Abweichendes vereinbart wurde:
- bis 14 Kalendertage vor Kursbeginn: kostenfreie Stornierung,
- 13 bis 7 Kalendertage vor Kursbeginn: 50 % der Kursgebühr,
- weniger als 7 Kalendertage vor Kursbeginn: 100 % der Kursgebühr.
Bei Einzelunterricht und Kleingruppentraining können vereinbarte Termine bis spätestens 24 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben oder storniert werden, sofern nicht anders vereinbart. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann die volle Gebühr berechnet werden.
Bereits begonnene Kurse werden grundsätzlich nicht erstattet. Dies gilt auch bei vorzeitigem Abbruch durch den Kunden, soweit der Abbruch nicht auf einem von der Anbieterin zu vertretenden wichtigen Grund beruht.
Die Anbieterin ist berechtigt, Kurse aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben, insbesondere bei zu geringer Teilnehmerzahl, Ausfall einer Lehrkraft, höherer Gewalt oder technischen Störungen außerhalb ihres Einflussbereichs. In diesem Fall wird die Anbieterin nach Wahl der Kundin oder des Kunden einen Ersatztermin, eine gleichwertige Ersatzleistung oder eine anteilige Erstattung nicht erbrachter Leistungen anbieten.
Weitergehende Ansprüche wegen Absage oder Änderung eines Kurses bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
6. Haftungsbeschränkung
Die SprachBrücke DaF GmbH haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Prüfungserfolge, Folge- oder Vermögensschäden, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus unsachgemäßer Nutzung von Lernmaterialien, aus mangelhaften technischen Voraussetzungen des Kunden oder aus der Verletzung von Mitwirkungspflichten entstehen.
Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, soweit der Kunde durch regelmäßige und angemessene Sicherung seiner Daten den Verlust hätte vermeiden können.
7. Geistige Eigentumsrechte
Alle von der SprachBrücke DaF GmbH bereitgestellten Inhalte, insbesondere Unterrichtsmaterialien, Skripte, Arbeitsblätter, Präsentationen, Audio- und Videodateien, Logos, Kurskonzepte, Texte, Grafiken und sonstige urheberrechtlich geschützte Werke, bleiben im Eigentum der Anbieterin bzw. ihrer Lizenzgeber.
Der Kunde erhält an den im Rahmen des Vertrags überlassenen Inhalten ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich für den vertraglich vorgesehenen persönlichen oder betrieblichen Zweck der Teilnahme am Kurs.
Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, Weitergabe, Bearbeitung, Aufzeichnung, Ton- oder Videoaufzeichnung sowie die Nutzung zu anderen Zwecken ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin in Textform untersagt, soweit nicht gesetzlich zulässig.
Der Kunde darf Marken, Firmennamen, Kennzeichen oder sonstige geschützte Zeichen der Anbieterin nicht ohne schriftliche Zustimmung verwenden.
8. Datenschutz und Privatsphäre
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Beachtung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie sonstiger anwendbarer Datenschutzvorschriften.
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Vertragsdurchführung, Kundenverwaltung, Kursorganisation, Kommunikation, Rechnungsstellung, Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie, soweit erforderlich, zur Wahrung berechtigter Interessen.
Bei Online-Unterricht können zu Zwecken der Leistungserbringung Videokonferenz- und Kommunikationsdienste eingesetzt werden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, sich über die Datenschutzbestimmungen der von ihm genutzten Endgeräte, Plattformen und Internetdienste zu informieren.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist, eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder der Kunde eingewilligt hat.
Weitere Informationen zum Datenschutz ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung der SprachBrücke DaF GmbH.
9. Höhere Gewalt
Die Anbieterin haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle, die auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmungen, Epidemien, Pandemien, Krieg, behördliche Anordnungen, Streiks, Aussperrungen, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen, Cyberangriffe oder sonstige unvorhersehbare und außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegende Ereignisse.
In Fällen höherer Gewalt ist die Anbieterin berechtigt, die Leistung für die Dauer der Störung auszusetzen oder angemessen anzupassen. Bereits vereinbarte Termine können verschoben werden. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe zwingender gesetzlicher Vorschriften.
10. Änderungen dieser AGB
Die SprachBrücke DaF GmbH ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht, etwa Änderungen der Rechtslage, der höchstrichterlichen Rechtsprechung, der Leistungsangebote oder der technischen Rahmenbedingungen.
Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb der in der Mitteilung gesetzten angemessenen Frist, gelten die Änderungen als angenommen, sofern hierauf ausdrücklich hingewiesen wurde. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird die Anbieterin gesondert aufmerksam machen.
Bei wesentlichen Änderungen, die Hauptleistungspflichten betreffen, bleibt es bei einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden oder einer erneuten vertraglichen Vereinbarung.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Erfurt, sofern kein ausschließlicher gesetzlicher Gerichtsstand besteht.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, sofern sie nach anwendbarem Recht nicht abbedungen werden können.
12. Kontaktinformationen
SprachBrücke DaF GmbH
Müllerstraße 12
99092 Erfurt
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 361 57483926
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, nichtig oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen, nichtigen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.